Erfolgsquoten

Welche Methoden gibt es um vom Raucher zum Nichtraucher zu werden?

  • Alleine aufhören, ohne Anwendung von Hilfsmitteln: Die Universität von Kalifornien in San Diego kam zu dem Ergebnis, dass hierbei nur eine Erfolgsquote von 7% zu erwarten sei
  • Nikotinersatztherapie (Nikotinkaugummis, -pflaster, -pastillen, -spray, -lutschtabletten): Eine Studie der Harvart School of Public Health in Boston bemerkt, dass die hierfür verkauften Produkte nicht helfen
  • E-Zigartte: ähnlich niedrige Erfolgsquoten wie bei anderen Nikotinersatztherapien, allerdings warnen Experten vor den gesundheitlichen Folgen der nebulösen Inhaltsstoffe. Zudem kann geraucht werden bis der Akku leer ist. Folge: häufig wird der Konsum der Zigaretten dadurch noch mehr gefördert, da die E-Zigarette bei Mißerfolg wieder durch die herkömmlichen Glimmstängel ersetzt wird.
  • Aufhören mit Anti-Raucher-Pille: Bei diesen Medikamenten können schwere Nebenwirkungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Psychosen, epileptische Anfälle auftreten. Forscher vom Institute of Safe Medication Practices berichten sogar über offensichtliche Zusammenhänge der Einnahme dieser Tabletten mit Depressionen und Selbstmord
  • Hypnose: Die Universität von Iowa veröffentlichte eine Metastudie zur Hypnose und kam zu dem Ergebnis: "Hypnose ist die erfolgversprechendste Methode zur Raucherentwöhnung" und die University of Washington School of Medicine berichtet über eine Erfolgsquote von über 90%
  • Akupunktur: die Universität Bern zeigte in einer Studie, dass zwei Jahre nach einer Ohrakupunktur noch 38% Nichtraucher waren
  • Spritze gegen das Rauchen: bei der Kombination aus Homöopathie und Akupunktur (=Homöosiniatrie) vereinen sich die positiven Wirkungen der beiden Therapierichtungen, was den Erfolg weiter steigern kann.

Da Rauchen nicht nur körperlich sondern auch seelisch abhängig machen kann, werden in unserer Praxis Methoden zur Raucherentwöhnung kombiniert, die sowohl die psychischen als auch die physischen Aspekte der Sucht behandeln, wie es auch in den Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) empfohlen wird.